Ja zu gesunden Arbeitsbedingungen

Lange arbeiten bedeutet nicht automatisch mehr erledigte Arbeit. Ein Ja zur 38h-Woche an der Urne ermöglicht es allen, die Kinder erziehen, betagte Eltern begleiten oder sich freiwillig für die Gesellschaft engagieren, dies ohne Erschöpfung oder Pensenreduktion zu tun.

Die Stimmberechtigten von Affoltern am Albis haben am 3. März 2024 die Möglichkeit, die Arbeitsbedingungen der Angestellten ihrer Gemeinde zu verbessern. Mit einem Ja zur Personalverordnung werden Pflegefachkräfte in Seewadel und Spitex, Verwaltungsangestellte, Mitarbeitende des Werkhofes sowie der Stadtpolizei neu für ein 100-Prozent-Pensum 38 statt 42 Wochenstunden arbeiten. Das macht die Stadt Affoltern als Arbeitgeberin attraktiv und hält ihre unverzichtbaren Fachkräfte langfristig im Job und gesund. Denn lange arbeiten bedeutet nicht automatisch mehr erledigte Arbeit. Überlastete Mitarbeitende werden schneller krank. Manche sehen keine andere Möglichkeit, als ihr Pensum zu reduzieren, was sich entsprechend negativ auf ihren Lohn und die Altersvorsorge auswirkt.

Weniger Wochenstunden am Arbeitsplatz zu verbringen heisst nicht, in der gewonnenen Zeit auf der faulen Haut zu liegen. Es gibt unzählige gesellschaftliche und familiäre Aufgaben, die heute zu kurz kommen oder aber auf Kosten der eigenen Gesundheit geleistet werden. Besonders von Frauen. Ein Ja zur 38h-Woche an der Urne ermöglicht es allen, die Kinder erziehen, betagte Eltern begleiten oder sich freiwillig für die Gesellschaft engagieren, dies ohne Erschöpfung oder Pensenreduktion zu tun.

Stephanie Fuchs, Regionalsekretärin VPOD

 

Leserbrief im Affolter Anzeiger vom 23. Februar

 

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